Power Lions erneut Deutscher Meister

Am vergangenen Samstag fand das Saisonfinale der Bundesliga 2025/26 in der Ilmtalhalle in Reichertshausen bei München statt. Aufgrund logischer Schwierigkeiten konnte der Bonner SC bereits zum zweiten Mal in dieser Saison nicht antreten, wodurch die Spiele gegen die Power Lions Dresden und die gastgebenden Munich Sharks mit 0:3 für den Gegner gewertet wurden. Somit benötigten die titelverteidigenden Power Lions nur noch einen Punkt aus den letzten beiden Begegnungen um erneut den Pokal mit an die Elbe zu nehmen.

Bereits im ersten Spiel des Tages hatten die Lions ihren ersten Matchball zum Titelgewinn gegen die BSV Bavarian Wolves. Die Löwen agierten zunehmend nervös und verloren das Match überraschend klar mit 0:2. Im Anschluss lieferten sich das Heimteam der Munich Sharks und Torpedo Ladenburg einen echten Schlagabtausch. Beide Teams konnten je zwei Tore erzielen und sorgten damit für die einzige Punkteteilung des Tages. Die Knights Barmstedt wollten noch einmal in den Meisterkampf eingreifen. Durch den 10:0 Kantersieg über die Power Cats Dresden wahrten die „Ritter“ die Chance auf den Titel. Im bayerischen Derby zwischen den Bavarian Wolves und Munich Sharks wurde es dann richtig stimmungsvoll in der gut besuchten Ilmtalhalle. Die Sharks verteidigten mit viel Herz, doch am Ende siegten die „Wölfe“ mit 2:0. Ebenfalls mit 2:0 gewann Torpedo Ladenburg in der nächsten Partie gegen die Power Cats Dresden. Die „Blauschwarzen“ waren dabei über weite Strecken das aktivere Team. Im abschließenden Match kam es zum Showdown um die Deutsche Meisterschaft zwischen den Knights Barmstedt und den Power Lions Dresden. Den Sachsen würde ein Remis zur Titelverteidigung langen, doch die Schleswig-Holsteiner gingen früh mit 1:0 in Führung. Diese hielt aber nicht lange und Dresden egalisierte den Rückstand. Fortan nutzten die „Löwen“ ihre Chancen effizienter und Barmstedt gelang Sekunden vor dem Abpfiff nur noch Ergebniskosmetik. Am Ende stand ein 3:2 Erfolg für die Dresdner auf der Anzeigentafel.

Somit sicherten sich die Power Lions Dresden ihren zweiten Meistertitel in Folge, vor den Knights Barmstedt und den BSV Bavarian Wolves. Den Titel des Torschützenkönigs teilen sich die beiden Barmstedter Thies Otterstetter und Efekan Onanmis mit je 20 Toren. Die Pokalübergabe erfolgte durch die Münchner Eishockey Legende  Konrad Abeltshauser.